Über mich

Mein Name ist Thomas Stiglmeier.

Ich bin 1972 geboren, bin glücklich verheiratet, habe einen fantastischen Sohn und lebe mit meiner Familie in der schönen Stadt Regensburg.

Ich bin hauptberuflich Dipl. Elektroingenieur und entwickle Software für Hausgeräte.

 

Vor einigen Jahren durchlebte ich eine Lebenskrise, die sich aber im Nachhinein als Glücksfall gezeigt hat. Denn ich kam durch kuriose Zufälle und durch einen Wink des Schicksals mit dem Schamanismus in Kontakt.

Seitdem ist mein Leben um vieles bereichert. Mein Leben ist voller Sinn und Freude.

Die Krise hat mir offenbart, was die richtigen Prioritäten im Leben sind. Mir wurden sinngemäß die Augen geöffnet. Denn ich wußte nicht, dass es mir fehlte, aber dann fand ich es - mein Herz.

 

Zeit meines Lebens interessiere ich mich für spirituelle Dinge, bin diesbezüglich sehr offen, pflege aber immer eine gesunde Vorsicht und bin skeptisch gegenüber Heilsversprechen und esoterischen Sensationen.

 

Die Ausbildung zur "integrativ schamanische Transformationstherapie" absolvierte ich bei Stefan Limmer, ein Schamane und Heilpraktiker mit langjähriger Erfahrung und Autor einer Reihe schamanischer Bücher (siehe Links und Infos).

In seinen Seminaren lernte ich die Grundlagen der schamanischen Arbeit. 

Ich lernte dabei sehr viel über mich selbst und über die Ethik schamanischer Lebensweise.

Ich erfuhr unglaublich viel Anregung, Inspiration und Motivation, die mich dazu bewegte, selbst für andere schamanisch arbeiten zu wollen.

 

Die auf meinem Weg erlangten Erkenntnisse und Einsichten, versuche ich in mein Leben und in meine schamanische Beratungsarbeit einfließen zu lassen. Somit bleibt das Leben niemals statisch sondern ist stets im Fluss und in Veränderung.

 

Mir ist es ein Anliegen, an unsere heimischen spirituellen Wurzeln anzuknüpfen. Unsere keltisch-germanischen Ahnen haben uns ein geistiges Erbe hinterlassen. Jede Tradition hat in ihrer jeweiligen geographischen Ausprägung ihre spirituelle Heimat, welche in den Nachkommen veranlagt ist und dadurch leichter zu erfahren ist als kulturfremde, nachgeahmte Traditionen.

 

Die schamanische Sicht auf die Welt lehrt Ehrfurcht, Dankbarkeit und Liebe gegenüber dem Leben. Das Leben ist ein Geschenk, eine Aufforderung glücklich zu sein und sich selbst zu verwirklichen.

 

Darüber hinaus beschäftige ich mich mit Themen wie Wildnis-Pädagogik, Achtsamkeit und Wahrnehmung in der Natur, Vogelbeobachtung und Wildpflanzen.

Die Natur bietet vielfältige Zugänge zu Lernerfahrung und Selbsterkenntnis. Achtsamkeit in der Natur lehrt automatisch die Achtsamkeit gegenüber sich selbst und gegenüber anderen – entscheidende Faktoren, die in unserer modernen Leistungsgesellschaft leider viel zu kurz kommen.

 

Ich denke, die Art und Weise, wie wir mit unserem Land umgehen, spiegelt den Zustand unserer Seelengesundheit wider. Hier in Mitteleuropa ist die wilde ungezähmte Natur zum Ausnahmezustand verkommen. Überquert mal ein Bär die Alpen, oder siedeln sich wieder Wolfsrudel oder Wisentherden an, geht ein Aufschrei durchs Land und die Angst geht um.

Bemühungen, weitere Nationalparks einzurichten stoßen regelmäßig auf Widerstand. Die Menschen betrachten die Natur als ihren Ressourcen-Pool, als ihren Forstwald, der Kapital abwerfen muss, als ihren Raum, wo alles in geregelter Ordnung sein muss.

Ich glaube wir müssen erkennen, dass wir einen kleinen Anteil Wildnis brauchen. Denn wir sind Teil der Natur. Wir sind verbunden mit allen Lebewesen. Wenn eine Tierart verschwindet, verschwindet mit ihr ein seelischer Aspekt in uns.

Mal ehrlich, wir gieren doch nach Mythen, Geheimnissen und Abenteuern. Wie sonst ist der Hype um den Herrn der Ringe, Harry Potter und all den Fantasy-Onlinespielen zu erklären?

 

Ich stell mir vor, wie ich des nachts das Heulen der Wölfe höre, was in meiner Seele eine Resonanz auslöst, die mich ein Stück weit rückverbinded mit der Wildnis und mit mir selbst.